Herausforderer aus der Ahr

, am 16:39

Unsere Weinkarte ist klein gehalten. Einerseits haben wir uns dafür entschieden, weil wir nicht mit einer ellenlangen Weinkarte überfordern wollen, alle Weine glasweise verkaufen und dementsprechend nicht zu viele offene Flaschen haben möchten und ein weiterer Grund ist die mangelnde Lagerfläche in unserer kleinen Bar (keinen Keller o.ä.).

Wenn wir einen neuen Wein auf die Karte nehmen, muss dementsprechend ein anderer weichen. Das ist eine harte Aufgabe und wir probieren viele Weine, die es im Endeffekt nicht schaffen. In der vergangenen Woche kam vom Weingut Burggarten aus Heppingen an der Ahr eine Herausforderung an unsere beiden bisherigen Spätburgunder.

In der linken Ecke…

Gegen unser Urgestein 2009 Spätburgunder trocken vom Weingut Manz trat der 2009 Spätburgunder Vulkangestein von Burggarten an. Raphael, drei Stammgäste und ich probierten die beiden Weine gegeneinander und die Preisrichter entschieden sich eindeutig mit 5:0 Stimmen für den Rheinhessen Manz.  Für mich ist der Manz im Preisleistungs-Verhältnis und als einfacher Spätburgunder einfach top. Typische Spätburgunder-Frucht, leicht kirschig und ein toller Duft in der Nase.

Enge Kiste

In der zweiten Runde trat der Herausforderer 2009 PJ´s Signatur Spätburgunder gegen den 2008er Spätburgunder trocken vom Weingut A.Christmann aus der Pfalz an. Dieses Mal war es ein Kampf auf Augenhöhe. Beide im Holzfaß ausgebaut, mit leichten Röstaromen. Der Christmann extrem samtig mit einer tiefen Nase, der Burggarten etwas gefälliger und daher eher etwas für die Masse. Im Endeffekt ging es 3:2 für die Pfalz aus und die Karte bleibt beim Alten.

Preislich:

Spätburgunder trocken, Manz 6,80 Euro vs. Spätburgunder Vulkanfelsen, Burggarten 8,30 Euro

Spätburgunder trocken, Christmann 14,50 vs. PJs Signatur Spätburgunder, Burggarten 12,50 Euro.

Einen Kommentar schreiben